Der Frühling kommt. Ein Jahr ist vorbei. Ein neues fängt an.
Ein Gedicht geschrieben für all die Menschen, die nicht dazugehören
und An den Frühling und den chaotischen Neubeginn.
So chaotisch und anders, wie das Gedicht.
Wahnsinnig (Anij Stabler)
Ein
Rabe, ein Schwarzes Schaf, Ein mehr aus Klage.
Ein einsamer
Vagabund. Ein Wahnsinniger dazu.
Ein
Wahnsinniger in einem wahnsinnigen Land.
Und wenn ich
schon Wahnsinnig bin, dann will ich auch ein Wahnsinniger sein.
Es schneit. Es ist Kalt. Im Frühling.
Ist das
Normal?
Wieso kann
ich nicht Teil von allem Sein?
Wieso kann
ich nicht Teil der Gemeinschaft Sein?
Ich verstehe
euch nicht. Ich bin nicht wie ihr.
Doch ich bin
Ernst. Viel zu Viel. Ich werde noch verrückt.
Oder bin ich
es schon längst?
Ich halte dich. Du Wahnsinniger.
Allein Sein das fällt dir Schwer.
Allein und Einsam und doch überall Lebendigkeit.
Du bist
nicht allein nur fehlt dir die Menschlichkeit.
Es fängt
bald an. Der Schnee. Er fällt.
Die Welt. So
voller Wunder
Und doch so
kaputt, wir gehen bald unter.
Zerstört Von Leid, von Schmerz, Von Grausamkeit. Wieso tun wir uns das an?
Der Tod ist
doch Lebendigkeit und
„In der Ruhe liegt die Kraft“
Der
Wahnsinnige, er trägt mich.
In der Wahrhaftigkeit liegt Lebenssinn.
Doch das Trugbild verzehrt den Blick.
Der Frühling ist Neubeginn.
Wo ist die Kraft, die Energie, Wo der Wille, Wo der Sinn, wenn das Wilde nicht Wild sein darf.
Wenn ich nicht sein darf, wer ich bin.
Sei
Fehlerhaft. Sei Komisch. Sei Wild. Sein Wahnsinnig.
Sei alles
was die Anderen nicht sind.
Du musst kein Teil Sein.
Du musst nicht dazugehören nur um nicht allein zu sein!
Vielleicht hörst du nicht hin?
Du redest
deine Verzweiflung weg.
Wo ist denn
da der Sinn?
Du willst
doch Leise sein und Bedacht.
Denn in der
Ruhe liegt die Kraft.
Du willst doch Leise sein und Bedacht.
Laut.
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